RAN spol. s r.o.

TECHNISCHE BESCHREIBUNG
DER CONTAINERKONSTRUKTION

Konstruktion des Tragrahmens

Ein fester, geschlossener, geschweißter Tragrahmen gestaltet das grundlegende Tragelement des Containers. Einzelne Rahmenteile sind aus Stahl S355 hergestellt. Es sind gebogene Profile aus Blech der Dicke 4 mm. Vom Standpunkt der Statik ist der Rahmen so projektiert, dass er 3-fächige Stapelbarkeit des Containers (Erdgeschoss + 2 Stock) ermöglicht. In den unteren und oberen Rahmenecken des Containers gibt es Ankeröffnungen für die Handhabung mit dem Container mit Hilfe eines Krans. Auf Wunsch können im Boden Quertaschen für die Handhabung mit Hilfe eines Staplers hergestellt werden. In den Ecken des Tragrahmens gibt es vertikale PVC-Rohren mit Durchmesser von 50 mm für die Wasserabführung vom Dach.

Bodenkonstruktion

Der Bodenrahmen gestalten Querträger eines I-Profils und Längsträger eines U-Profils, zu welchen durch selbstschneidende Schrauben die Platte des Bodens befestigt ist. Standardmäßig ist der Bodenrahmen für die Belastungsfähigkeit von 250 kg/m2 dimensioniert. Als die Bodenplatte wird in Standardbürocontainers Cetris-Platte, Dicke 22 mm geliefert. Die Isolierungsdicke beträgt standardmäßig 100 mm ( ORSIL Mineralwolle), auf Wunsch es ändert sich nach der Anforderung für den Wert der Wärmeübertragung k. Folie mit Dicke 0,5 mm als die Dampfsperre ist ein Bestandteil des Bodens. Als Standard der Bodenbelag aus PVC, Dicke 1,5 mm wird benutzt. Im Umfang des Bodens sind an den Wänden PVC-Leisten gelegen. Auf Wunsch können als Bodenbelag Teppiche, Keramikfußboden oder gegossene Oberflächenmaterials geliefert werden.

Außenwandkonstruktion

Außenwände sind durch geschlossene, verzinkte Rähmchen gestaltet, derer Dicke sich in Abhängigkeit mit der Isolation der Außenwänden ändert. Die Isolierungsdicke beträgt standardmäßig 100 mm (ORSIL Mineralwolle). Auf Wunsch kann die Dicke der Isolation geändert werden in Abhängigkeit mit dem geforderten Wert der Wärmeübertragung k. Kunststofffolie mit Dicke 0,5 mm als die Dampfsperre ist ein Bestandteil der Isolation. Standardmäßig als die Innenverkleidung ist laminierte Holzspannplatte, Dicke 10 mm, weiße Farbe, benutzt. Auf Wunsch kann laminierte Holzspannplatte im Dekor nach dem Wunsch geliefert werden, evtl. können die Wände durch Gipsplatten oder Fasergipsplatten (Systeme KNAUF, FERMACELL) verkleidet werden. Auch keramische Verkleidungsmaterials können auf die Wände appliziert werden. Auf Grund der Konstruktion von vertikalen Wänden dieser Hersteller hat Firma RAN ein ausgearbeitetes System der Querschnitte von Außenwänden im Zusammenhang mit dem geforderten Feuerwiderstand. Die Außenverkleidung der Containerwände besteht aus Wellenblech, Dicke 0,55 mm – Wellentiefe 50 mm.

Dachkonstruktion

Der Dachrahmen ist durch Quer- und Längsträger des U-Profils gebildet zu denen durch selbstschneidende Schrauben die Innenverkleidung der Containerdecke befestigt ist. Die Dachbelastungsfähigkeit beträgt 150 kg/m2. In der Standardausführung ist der Containerdach isoliert, Dicke 80 mm (ORSIL Mineralwolle). Auf Wunsch kann die Dicke der Dachisolierung im Zusammenhang auf die Anforderung des Wärmeübertragungwertes k geändert werden. Kunststofffolie, Dicke 0,5 mm als die Dampfsperre ist ein Bestandteil der Isolation. Standardmäßig ist als die Innenverkleidung der Decke laminierte Holzspannplatte, Dicke 10 mm, weiße Farbe, benutzt. Auf Wunsch kann laminierte Holzspannplatte im Dekor nach dem Wunsch geliefert werden, evtl. können die Wände durch Gipsplatten oder Fasergipsplatten (Systeme KNAUF, FERMACELL) verkleidet werden. Auf Grund der Konstruktion der vertikalen Wänden dieser Hersteller hat Firma RAN ein ausgearbeitetes System der Querschnitte im Zusammenhang mit dem geforderten Feuerwiderstand. Außenmantel des Dachs besteht aus wellenförmigem KOB Blech, Dicke 0,55 mm – Wellentiefe 50 mm.

Regenwasserabführung vom Dach ist durch Rinnen in Containerstirnen und Eckenfallröhren gelöst. Vom Dach fließt das Wasser in einzelnen Wellen des KOB Dachblechs ab.

Innentrennwände

Für die Gestaltung einzelner Räume im Container wird das System von Innentrennwänden benutzt. Die Trennwände sind mit ORSIL Mineralwolle, Dicke 40 mm isoliert. Der Tragrahmen der Innentrennwand besteht aus Holzbalken 40x40 mm. Die Verkleidung von Innentrennwänden ist standardmäßig durch laminierte Holzspannplatten, Dicke 10 mm, in weißer Farbe durchgeführt. Auf Wunsch können die Trennwände durch Gipsplatten oder Fasergipsplatten (Systeme KNAUF, FERMACELL) verkleidet werden. Auf die Innentrennwänden können auch keramische Verkleidungsmaterials appliziert werden.

Fenster der Container

In den Container werden standardmäßig Kunststofffenster aus 4-Kammerprofilen benutzt. Doppelte Fenster und einfache Fenster (zwei- oder einflügelig, mit Lüftungsgitter). Die Fenster werden in der Dreh-Kipp-Ausführung geliefert. Verglasung besteht aus Isolierungsdoppeltglas mit Wert k = 1,1. Die Fenster sind mit PVC-Außenrolladen ausgerüstet. Für die Sanitärteile werden Fenster mit Abmessungen 600x450 in Kippausführung, mit doppeltem Isolierglas mit Ornament geliefert. Auf Wunsch können die Containers mit Fenstern mit Abmessungen nach der Projektanforderung ausgestattet werden, einschließlich einer fester Verglasung oder eines Schiebfensters.

Tür des Containers

Als die Außentür wird standardmäßig Stahltür von ZK Typ mit Abmessungen 800 x 1970 mm (CSN) oder 875x2000 mm (DIN) geliefert. Die Tür ist mit einem zylindrischen Schloss (FAB) und Beschlaggarnitur Klinke-Klinke ausgestattet. Die Tür ist mit verzinkter Stahlzarge ausgestattet.

Als die Innentür wird weiße Holztür mit Abmessungen 800x1970 mm (CSN) oder 875x2000 mm (DIN), für den Sanitärteil 600x1970 mm (CSN) oder 625x2000 mm (DIN) geliefert. Die Tür ist mit einem Schloss für klassischen Schlüssel und Beschlaggarnitur Klinke-Klinke und die Tür der WC-Kabine mit Beschlag Klinke-Klinke mit Farbenbezeichnung Geöffnet und Geschlossen ausgestattet. Die Tür ist mit verzinkter Stahlzarge mit weißem Anstrich ausgestattet.

Auf Wunsch kann man einfache, doppelte Tür nach der Projektanforderung, PVC Tür, Feuerschutztür, usw. liefern.

Oberflächenbehandlung der Container

Alle Container sind mit zwei-Komponenten-Polyuretanfarben gespritzt (1 Grundeinspritz + 2x Überzuglack). Die farbliche Containerausführung kann man nach der RAL Farbskala wählen. Eine einfarbige oder mehrfarbige Ausführung (Wände, Containerrahmen, Tür) nach den Projektanforderungen ist möglich. Die untere Containerkonstruktion (Boden) wird durch feste, abriebbeständige Polyurethanfarbe eingespritzt. Auf Wunsch kann man den Containerrahmen in Ausführung mit Zinkeinspritz (Schoopverfahren) oder mit Feuerverzinkung liefern.

Elektroinstallation

Die Containers sind standardmäßig mit der Elektroinstallation in folgendem Ausmaß ausgestattet :

  • Außenleistungseinführung und Gerätesteckdose CEE 400V/32A/5 Stecken, die sind an der kürzeren - Stirnwand lokalisiert, in die Containerwand versenkt, so dass sie nicht über die äußere Kontur gehen.
  • Innerer Schaltschrank (bei den Sanitärcontainer Schutz IP54) mit einem zuständigen Modulanzahl. Jeder Schaltschrank ist mit 4-poligem Stromschutz Wert 40/0,03A und Anzahl von Sicherungsschalter mit Eigenschaften nach dem benutzten Umkreisen bestückt.
  • Leuchtstoffgehäuse 2x36W – 2 Stück, innere Steckdosen 230V/16A mit Schutzstecken (in den Container nach Ausland nach dem System des betreffendes Landes) – 3 Stk + 1 Stk für die Heizung, der Heizkörper 2 W – 1 Stk, Beleuchtungsausschaltung.
  • Anschlussstellen für Boiler und Wassererhitzer (in Sanitärabteilungen)
  • Außenanschlusspunkt (Klemme) für die Containererdung

Eigene Verteilungen werden durch Kabel mit CU-Kern nach der Norm des betreffenden Landes durchgeführt. Die Kabel sind unter dem Deckenpaneel und innerhalb der Umfangwänden geleitet. Berührungsschutz nach den gültigen Normen durch selbsttätige Abschaltung von der Quelle mit Ergänzung durch Stromschutz. In Sanitärteilen gibt es einen ergänzenden Potentialausgleich. Die Verbindung unter einzelnen Containers ist durch eine Außensteckdose und Gerätesteckdose CEE 400V/32A/5 Stecken durch einen Kabel mit ausziehbarem Endverschluss durchgeführt. Zu jedem Container wird der Bericht über Ausgangsrevision der Elektroinstallation ausgegeben.

Sanitärausstattung

Sanitärteil der Container wird durch üblichen Sanitärausstattungsgegenständen in keramischer oder rostfreiem Ausführung eingerichtet :

  • Klosettbecken – WC + Wasserspülungssystem
  • Urinalbecken + Zugehör
  • Waschbecken (Waschbeckchen) + Speicherbatterie (warmes + kaltes Wasser) + Siphon (mit Geruchsverschluss)
  • Waschrinne + Speicherbatterie (warmes + kaltes Wasser) nach Anzahl der Waschplätze + Siphon (mit Geruchsverschluss)
  • PVC-Dusch-Box (auch Eckendusch-Box möglich)
  • Durchlauferhitzer oder Warmwasserspeicher (nach der Kapazität der Plätze bis zu 200 l)
  • Mini-Küchen mit wahlbarer Ausstattung (oberer Schrank-Kühlschrank-Kocher-Spülbecken mit Wassererhitzer)

Die Wasserleitungen werden in der Richtung der Wasserzuleitung standardmäßig in Polypropylenrohren oder auf Wunsch in Cu-Rohren durchgeführt. Die Abfallleitung ist in Kunststoffausführung (PVC – HT System). Die Leitung ist beim Boden auf den Seitenwänden verteilt, auf Wunsch kann sie abgedeckt werden.

Handhabung und Auslegen der Container

Die Handhabung mit den Container wird mit Hilfe eines Krans mit Gewicht 8-20 Tonnen durchgeführt (evtl. höherem) – nach der geforderten Auslegungslänge. Container werden durch Seilen gehoben, die in den oberen Containerecken aufgehängt sind. Alle 4 Seilen müssen gleiche Länge haben und der Winkel unter den Seilen muss 60° betragen. Sind die Container in den unteren Rahmen mit Handhabungstaschen ausgestattet, kann man mit ihnen durch Stapler arbeiten; die Stapler sollen genügende Tragfähigkeit haben und müssen mit Handhabungsgabeln günstiger Länge und Breite ausgestattet sein. Hat der Container keine Handhabungstaschen, ist es verboten mit denen durch Stapler zu arbeiten.

Aufbaufreiheit

Container werden auf verstärkte vertikale Unterlage in Toleranz ± 5 mm gelegen. Die Fundierung kann durch Paneele, Betonstreifen oder Würfel durchgeführt werden. Die Betonfundierung soll man immer mit Rücksicht auf die Ortsverhältnisse in solche Tiefe durchführen, wo der Boden nicht mehr friert. Die Breite der Betonfundamentstreifen beträgt min. 300 mm. Die Fundierung muss immer so durchgeführt werden, dass es sichergestellt wird, dass das Konstruktionsauflager vom Containerrahmen in einzelnen Ecken garantiert ist, evtl. auch in der Hälfte der Containerlängsseite (bei den mehrstöckigen Anlagen). Die obere Fläche der Fundierung soll immer so durchgeführt werden, dass das aus dem Eckenabfuhr fließende Wasser nicht unter den Container fließt. Die Fundierungshöhe soll minimal 100 mm über das Umgebungsgelände sein. Es wird empfohlen die Fundierungsausführung beim Lieferanten des Containers zu konsultieren. Die Fundierungsfläche muss man immer protokollarisch mit dem Servicevertreter des Containerlieferanten übernehmen.

Es ist verboten die Container direkt auf Erde oder in direkten Kontakt mit Wasser oder Schnee aufzulegen. Ebenso ist es verboten die Umgebungserde zu den seitlichen Wänden des Containers zu behäufeln. Beim Containerauslegen auf die Fundierung ist es notwendig darauf zu achten, dass der Zwischenraum zwischen der unteren Oberfläche des Containerbodens und Umgebungsgelände wenigstens 100 mm sein soll, und zwar aus dem Grunde der Entlüftung. Bei der Benützung von geschlossenen Umfangsstreifen muss man entsprechende Entlüftungsöffnungen in der Fundierung machen.

Das Umgebungsgelände muss an der Fundierung zubereitet - ausgefugt werden, um dass der Regenwasserabfluss außerhalb der Zusammensetzung gesichert wird und dass es nicht zum Wassereindringen unter die Container kommt, hauptsächlich in der Zeit des Wasserfrierens in den Wintermonaten.

Im Grundplan jeder Zusammensetzung sind die Stromanschlussstellen, Wasserzuleitung, Abfallwasserablauf, evtl. die Stellen der Regenwasserabführung vom Dach der Zusammensetzung, evtl. Anschlüsse vom Gas oder anderer Heizungsmedien bezeichnet. Diese Stellen müssen nachträglich im eigenen Bauplan durch den Abnehmer des Containers in Kenntnis genommen werden. Für den Wasserabfall benutz man PVC-Rohre mit Durchmesser 60-110 mm (nach der Sanitärausstattung) für die Wasserzuleitung mit Endgewinde ¾“. Elektro-Anschluss wird durch einen entsprechend dimensionierten Kabel in den Außenverteiler geführt (keine Standardausführung der Anlage) und von dort in den einzelnen Schaltungszweigen dann in die Anlagen. Der Anschluss ist möglich nur durch die Außensteckdosen und Gerätesteckdosen CEE 400V/32A/5 Stecken. Die Containerrahmen sind mit den Punkten für die Verbindung durch ZZ Kabel und den Anschluss auf das Zentralerdungssystem ausgerüstet. Der Anschluss der Anlage auf einzelne Medien, Zuleitungen und Abläufe ist separat zu bestellen. Sind diese Arbeiten eine Lieferrung des Containerherstellers, wird auf diese Arbeiten betreffender Revisionsbericht erstellt.

Man kann die Container aufeinander stapeln in die durch die betreffende statische Berechnung bestimmte Höhe und Stockanzahl (handelsüblich – Erdgeschoß + 2 Stöcke). Die Containerstapelung aufeinander muss immer durch die Servicedienst des Containerherstellers durchgeführt werden. Die Container werden untereinander von der Außenseite mit Hilfe von Schraubenspangen montiert. Unter die Container legt man spezielle Gummidichtung ein. Innerverbindungen der Wand und Decke und die Bodenübergänge werden nach der Produktionsdokumentation des Containers durchgeführt (isolierte Wand- und Deckentunnele, Bodenbleche). Die Montage muss durch die Servicearbeiter des Containerherstellers durchgeführt werden.

Ohne das Wissen des Containerherstellers darf man bei der Montage keine nachträglichen Öffnungen in die Seitenwände oder ins Containerdach durchführen.

CONTAINERWARTUNG, CONTAINERENTSORGUNG NACH ENDE DER LEBENSDAUER

Die Container sind so projektiert, dass sie keine spezielle Wartung erfordern.

Im Rahmen einer üblichen Wartung muss man 2x jährlich eine visuelle Kontrolle des Containerdachs durchführen und evtl. gefundene Unreinigkeiten, wie gefallenes Laubwerk, das die Verstopfung von Wasserabführung verursachen kann, beseitigen. Im Falle einer Belastung durch höhere Schneemenge muss man den Schnee vom Dach abschaffen.

Im Laufe der Zeit kann es durch die Setzung des Fundaments zur fehlerhaften Funktion von Fenstern und Türen kommen – man muss derer nachträgliche Einstellung durchführen.

Bei einer Beschädigung des Außenanstrichs ist es notwendig die beschädigte Stelle sofort durch die mit dem Container mitgelieferte Reserve der Farbe zu reparieren.

Warmwasserrohrleitungen müssen auf den max. Wert von 60° C eingestellt werden.

Im Falle, dass die mit den Warmwasserspeichern ausgestatteten Sanitärteile nicht in den Wintermonaten benutzt werden, ist es notwendig das Wasser herauszulassen. Ebenso muss man immer das Wasser herauslassen bevor der Container verlagert wird.

Man muss um regelmäßige Containerentlüftung sorgen, um sich drinnen keine Feuchtigkeit kumuliert.

Es ist nicht erlaubt das Reinigen von den Außenwänden und Innenräumen mit Druckwasser durchzuführen; man kann sie unter Benutz von üblichen Reinigungsmitteln reinigen.

Es ist notwendig eine Revision von Elektro-Teilen in den durch die Norm ČSN 33 1500 festgelegten Zeitabständen durchzuführen.

Nach dem Ende des Containerlebendauers wird der Container in einzelne Teile demontiert. Mehrheit von diesen zu der Entsorgung bestimmten Teilen ist verwertbar. In der Containerkonstruktion gibt es keine gefährlichen und gesundheitsschädlichen Teile.

Nachwort

Der Hersteller behält sich das Recht auf Änderungen und technischen Innovationen vor.

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